Mitten in der Bewegung
- David Madern
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Leben passiert durch ständige Bewegung. Auf und Ab. Kontraktion & Expansion. Einatmen und Ausatmen. Der Wandel, die Bewegung möchte da sein – sie ist natürlich, so wie auch Jahreszeiten und hormonelle Zyklen ihre Wandlungen haben. Wenn wir die Natur ansehen, dann lässt sich erkennen, dass die Anpassung an die Gegebenheiten Leben erhält. Auch wir können die äußeren Umstände in dem Moment oft nicht und nicht immer sofort ändern. Was wir ändern können, ist unsere Anpassung, unser Umgang, unsere Flexibilität.
Immer wieder habe ich beobachtet, wie sich Hochphasen der Ekstase nicht halten können – weil an der äußeren & inneren Bewegung festgehalten wird. Was passiert, wenn wir uns an einem bewegenden Objekt festhalten, welches allerdings von Natur aus die Bewegung sucht? Verhaftungen, Einschränkungen, Unbeweglichkeit, Kontraktion.
D. h., in der Expansion ist meist schon der Samen für die nächste Kontraktion vorprogrammiert.
Durch die Unbeweglichkeit und Anhaftungen ist es wie mit einer Welle im Meer. Wir können uns gegen sie stellen und wehren – gegen sie schwimmen. Das braucht Kraft, Mühe, Energie & wenn wir uns zu sehr anstrengen und keine Resultate kommen – die meisten kennen es wahrscheinlich aus dem Alltag – dann entstehen Wut, Groll und Zorn. In der TCM stehen diese Emotionen für das Element Holz, welches für Kreativität steht. Holz ist biegsam, es wächst, wenn alles Nötige da ist, es speichert und sammelt sich, wenn gerade eine Phase des Mangels herrscht.
Die Frage ist also: Wie gehst du mit deiner Bewegung um? Wie mit dem Tief und wie mit dem Hoch? Welche Programme aktivieren sich, wenn du im Hoch bist? Welche, wenn du im Tief bist? Nimm dir die letzten Szenen von Tief und Hoch her und nimm wahr, was dort passiert ist.



Kommentare